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Unsere Könige
Diese Seite wird Ihnen einen kleinen Einblick in meine Zucht verschaffen. Ich
berichte über meine Zuchtziele, die Haltung und Ernährung meiner Tiere, sowie
die Anfänge und vieles mehr.
Zuchtziele
Meine große Leidenschaft seit über 11 Jahren sind die Zwergrexe. Bereits 99/00
habe ich diese Zwergrasse kennen und lieben gelernt. Von 2000 - 2007 habe ich
Zwergrexe in dalmatiner schwarz-weiß gezüchtet, richtig mit Vereinszugehörigkeit
und pi pa po. Nach einer dreijährigen Zwangspause starte ich nun wieder durch.
Aber diesmal wirds etwas bunter. Mir gefallen eisengrau und Loh besonders,
weswegen ich diese Farben bei den Zwergrexen festigen möchte. Bei den Zwergrexen lege ich größten Wert auf:
Fellbeschaffenheit:
- ähnlich der des Standard-Rex
- kurz, samtig, ohne überstehende Grannen
- dicht und wasserabweisend, kräftig im Stand
körperliche Merkmale
- runder, zum Körper passender Kopf
- kurze Ohren ( 5 - 7 cm ) mit einer schönen Form
- kompakte Größe, nicht zu klein ( um die 1100 g - 1500 g )
Desweiteren liegen mir die Rexwidder sehr am Herzen. Diese aparte Rasse
züchte ich nun seit 2005. Da mir die Farben Siam/Marder sowie Japaner und Rhön
sehr gefallen, möchte ich diese Farben bei dieser schönen Rasse züchten.
Fellbeschaffenheit:
- ähnlich der des Standard-Rex
- kurz, samtig, ohne überstehende Grannen
- dicht und wasserabweisend, kräftig im Stand
körperliche Merkmale
- runder, zum Körper passender Kopf
- Behanglänge zwischen 20 und 26 cm
- kompakte Größe, nicht zu klein ( um die 1200 - 2000g )
Allgemeine Anforderungen:
- Freiheit von Anomalien jeglicher Art
- Ein ruhiges, ausgeglichenes Wesen
- gute Muttereigenschaften
- hohe Deck- und Aufnahmequalitäten
- hervorragende Kondition und Gesundheit
Zuchtmethoden
Meine Häsinnen kommen das erste Mal, je nach Entwicklung, mit 6-8 Monaten zum
Zuchteinsatz, außerdem werfen sie im Jahr zwei, unter Umständen auch drei Mal.
Bei besonderen Auffälligkeiten in der Kondition auch ggf. öfter bzw. weniger.
Meine Rammler decken zum ersten Mal im Durchschnitt mit ca. 7 Monaten, manche
auch eher ( 5. Monat ) oder aber die Spätzünder erst mit 10 Monaten. Jeder
bekommt so viel Zeit wie er benötigt und niemand wird gedrängt. Meine Rammler
sind alle frei von Geschlechtsanomalien wie Spaltpenis, angewachsenem Penis oder
dem Fehlen von Hoden! Ich richte mich voll nach dem dt. Standard für
Zwergrexe bzw. Farbenzwerge sowie dem der Zwergwidder.
Alle meine Tiere sind augenscheinlich gesund, werden regelmäßig gegen
RHD und Myxomatose geimpft, sowie gegen Kokzidien gekurt. Tiere, die seit
Generationen aus meiner Zucht stammen, sind absolut zahnfehlerfrei. Dies wurde
durch Rückverpaarungen über Generationen hinweg getestet. Wie das bei Tieren
aussieht, die nicht aus meiner Zucht stammen, kann ich nicht garantieren. Ich
züchte allerdings nur mit Zahnfehler- freien Tieren! Diese Zahnfehlerfreiheit
wird auch weitestgehend geprüft!
Wer Minimini´s sucht, ist bei mir an der falschen Adresse! Ich züchte mit
Zwergen um die 1300 gramm, natürlich gibt es auch leichtere und schwerere
Vertreter wie in jeder Zucht. Bei mir sind nur Tiere in der Zucht, die
mindestens 1050 gramm und höchstens 2000 gramm wiegen.
Ich unterstütze auch keine Zuchten, wo Häsinnen unter 1kg in der Zucht sind.
Solche Tiere leiden häufig an Geburtsproblemen und bringen mit eben solch
winzigen Rammlern, leider gehäuft letale, nicht lebensfähige Jungtiere und ist
es das, was ein verantwortungsvoller Züchter möchte?
Mir liegt die Gesundheit, Robustheit und Vitalität der Tiere am Herzen. Ein
schöner Typ und beim Zwergrex/Rexwidder auch das samtige Fell werden gefordert, das Gesamtbild muss stimmen. Schöne
Farben sind toll, klar... aber nicht um jeden Preis!
Um meine Linien zu festigen betreibe ich auch Linien- und Inzucht. Daran ist
nichts verwerfliches, viele Rassen sind auf diese Weise entstanden. Durch
Linienzucht entstehen keine Erbfehler... man deckt sie dadurch auf. Nur so kann
ich auf lange Sicht fehlerfreie und im Typ gefestigte Kaninchen züchten.
Haltung und Ernährung Meine Haltung wird sich in Kürze etwas
ändern, weswegen ich erst einmal auf Bilder verzichten muss. Diese werden folgen
sobald meine neue Zuchtanlage fertiggestellt ist. Die wichtigste Veränderung für
meine Zwerge wird wohl sein, dass sie von geschützter Außenhaltung in
Kaltstallhaltung ziehen werden. Mir steht ab sofort ein großer Raum in unserer
Scheune bereit, der optimal klimatisiert und schön hell ist. Dort wird meine
Zuchtanlage mit 20 geplanten Buchten á 120 x 60 x 70 cm sowie 10 Buchten mit den
Maßen 170 x 50 x 60 cm
entstehen. Näheres folgt sobald die Zwerge umgezogen sind. Die ersten 12 Buchten
sind nach längerer Bauphase endlich fertig und ich kann stolz ein paar Bilder
präsentieren. Die Buchten sind mit Sitzbrettern ( 60 x 30 cm ) ausgestattet,
sowie einer Tränke und einem Futternapf. Wir haben uns für Flügeltüren
entschieden, wo ein Teil auch komplett aus Holz ist, damit die Tiere einen
Rückzugsplatz haben. Immerhin sind unsere Nasen ja eigentlich Höhlenbewohner und
schätzen einen geschützten Raum sehr.



Die Ernährung unserer Kaninchen liegt uns sehr am Herzen. Ausgewogen und
gesund soll sie sein, naturnah, aber doch an die Bedürfnisse unserer
domestizierten Kaninchen angepasst.
Frühjahr:
Im Frühjahr gibt es meist noch die restlichen Futterrüben vom Wintervorrat
bis das erste Grün sprießt. Karotten, Äpfel, erste Haselnusszweige, Fenchel,
Sellerie und ab und zu schonmal etwas Löwenzahn stehen vorallem auf der
Speisekarte. Pellets , Haferflocken und getrocknete Kräuter runden das
Menü ab. Heu und Wasser steht immer zur Verfügung.
Sommer:
Im Sommer ist der Tisch reichlich gedeckt. Hauptsächlich bekommen unsere
Könige dann nämlich Wiese. Alles was an Kräutern und Gräsern aufzustöbern ist,
landet im Futternapf. Die Top 5 bei unseren Feinschmäckern sind: Löwenzahn,
Scharfgabe, Klee, Spitz-/Breitwegerich und Luzerne. Das alles wächst bei uns zum
Glück alles in der Umgebung und so gibt es täglich frisch geerntete Wiese. Im
Freilauf werden oft noch Äste geknabbert, meist von Weide und Haselnuss, je
nachdem welcher Baum grad umzäunt wurde :) . Heu und Wasser stehen immer zur
Verfügung.
Herbst:
Zu dieser Jahreszeit ist die Umstellung wohl am größten. Jetzt gibt es noch
die restlichen, verwertbaren Kräuter und Gräser, die die Wiese noch so hergibt.
Sollte es mal nicht regnen, dürfen unsere Könige auch weiterhin auf die Wiese,
doch die Ausflüge werden leider immer kürzer. Satt werden sie aber allemal von
dem, was der Freilauf noch hergibt. Das ändert sich jedoch, je weiter wir in den
Oktober kommen. Nun müssen wir immer öfter Futterrüben und Pellets reichen,
was den Kaninchen nicht immer gefällt. Da jetzt weniger Grün auf dem
natürlichen Futterplan steht, ergänzen wir das Menü mit Möhrengrün, Petersilie,
Fenchel, Kohlrabi, Karotten und Sellerie. Heu und Wasser stehen auch jetzt immer
zur Verfügung.
Winter:
Der Winter ist wohl die kargste Jahreszeit. Schnell wird das tägliche Futter
langweilig und man muss sich ganz schön anstrengen etwas Abwechslung zu
schaffen. Als Hauptfutter gibt es nun Futterrüben, Möhren und Pellets.
Getrocknete Kräuter und einiges anderes Gemüse, sowie etwas Obst gibt es
täglich, immer im Wechsel. Heu gibt es weiterhin in Hülle und Fülle, das Wasser
wird zweimal täglich lauwarm oder in Form von verdünntem Tee gereicht.
Die ersten Könige - Wie alles begann
Seit 1993 leben bei uns Kaninchen. Meine ersten beiden waren Paul (Farbenzwerg
schwarz) und Frieda ( Dt. Riese Grau) . Diese beiden liebte ich heiß und innig.
Sie waren etwas ganz besonderes, immerhin meine ersten Kaninchen. Nach 7 tollen
gemeinsamen Jahren verstarben beide recht schnell nacheinander, da waren sie
aber auch um die 9 Jahre alt. Sie hatten ein langes und schönes Kaninchenleben.
Ab dem Jahre 2000 fing ich an Zwergrexe in dalmatiner zu züchten. Nebenbei hatte
ich noch einige Farbenzwerge in verschiedenen Farben und Hermeline. Eine kleine
Hobbyzucht war geboren. Katja war mein liebstes Kaninchen, eine Farbenzwergin in
Weißgranne schwarz, eine wundervolle Mutter und einfach nur perfekt.
als 2004 meine erste Zwergwidderhäsin einzog, war es um mich geschehen. 2005
folgte meine geliebte Sunny Sky und seit diesem Tag bin ich den Rexwiddern
verfallen.
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